Neues Varieté

Die Goldenen 20er Jahre – Ein schier grenzenloser Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg scheint zunächst alles möglich zu machen. Ausschweifende Partys, neue Rollenbilder, extravagante Mode. Kunst, Kultur und Wissenschaft überbieten sich im Schaffensprozess. Die Blütezeit des Varietés beginnt. Doch kündigt sich bereits die nächste Wirtschaftskrise an. Soziale und politische Konflikte verschärfen sich. Unterschiedliche Weltanschauungen treiben einen Keil in die Gesellschaft.
In ihrer 10. Produktion widmet sich die Künstlertruppe des Bamberger Zirkus-Varieté e.V. einem historischen und dennoch sehr aktuellem Thema. Mit Jonglage, Artistik, Akrobatik, Tanz, Komik, Livemusik und unbändiger Spielfreude lassen die Artisten die Goldenen Zwanziger wieder aufleben. Erleben Sie begeisternde und überraschende Momente im Zirkuszelt, hautnah und immer mit einem Augenzwinkern.

Altersbeschränkung: Ab 6 Jahren

Die Vorstellungen sind eine Benefiz Veranstaltung des Bamberger Zirkus-Varieté e.V. zugunsten des Kinder- und Jugendzirkus Giovanni.

Termine:

Fr. 31.01.2020,  Beginn 19.30 Uhr           Einlass 19.00 Uhr

Sa. 01.02.2020, Beginn 19.00 Uhr          Einlass 18.30 Uhr

So. 02.02.2020, Beginn 17.00 Uhr          Einlass 16.30 Uhr

Ort: Zirkuszelt im Teufelsgraben/Bamberg,
Don Bosco Jugendwerk. Das Zelt ist beheizt

Parken: Keine Parkmöglichkeit vor dem Zelt.

Parkhaus City Altstadt, Geyerswörthstraße (ca. 10min Fußweg).
Begrenzte Parkplätze im Ordinariat, Jakobsberg.

Karten:

Ab sofort sind Karten über den bvd Kartenservice erhältlich. Sichern Sie sich rechtzeitig Tickets! In den letzten Jahren waren die drei Varietéveranstaltungen restlos ausverkauft.

https://www.bvd-ticket.de/home.cfm

Auszüge aus dem Fränkischen Tag vom 03.02.2019 zur Aufführung Reboot (2019):

„Ich behaupte, dass es kein Varieté in Europa gibt, das kreativer, künstlerischer und zugleich philosophischer ist“, meint Emil Hartmann, Leiter des Don Bosco Jugendwerks.

„Diese Aufführung war eine unglaubliche Energieleistung. Visionen standen im Vordergrund, nicht nur dargestellt auf der Bühne, sondern auch auf einer Ebene darunter. Was wollen wir? Es gab Ideen ohne Ende, wie Gesellschaft und Zukunft funktioniert“, stellte Jörg Treiber heraus.

Bühnenkunst auf höchstem Niveau, das gilt auch für den immer größer werdenden Anteil der Live-Musik. „Aus unserer Band ist ein neunköpfiges Orchester geworden“, beschreibt Treiber die Entwicklung. Dass diese neuen Ideen und das „Heranrücken an das Theater“, wie es Treiber treffend formuliert, ankamen, zeigten die Begeisterungsstürme beim Schlussbild. Alle Aktiven marschierten grau in grau in die Manege und zelebrierten dann schwungvoll den Neustart, indem sie sich umzogen, den Ballast abwarfen und in ihren bunten Kostümen zu „Freude, schöner Götterfunken“ jubelten und bejubelt wurden.

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